Belara Antibabypille per Online-Rezept kaufen - Medzino

Belara

Belara ist ein Medikament der Empfängnisverhütung für Frauen, welches oral eingenommen wird. Korrekt angewendet beugt Belara dadurch ungewollten Schwangerschaften vor. Da Belara zwei hormonelle Stoffe (Östrogen und Gestagen) enthält, fällt es in die Kategorie der ‘kombinierten Pille’.

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Über

Belara

Belara ist eine oral einzunehmende Pille zur Empfängnisverhütung und zählt zur vierten Generation der Antibabypille. Da Belara zwei Hormone enthält, nämlich ein Östrogen (Ethinylestradiol) und ein Gestagen (Chlormadinonacetat), fällt es in die Kategorie der kombinierten Pille. Beide Hormone kommen in gleicher Menge vor. Allerdings ist die Dosierung der verwendeten Hormone geringer als bei Pillen der ersten und zweiten Generation.

Belara erreicht seine empfängnisverhütende Wirkung durch die Kombination mehrerer Vorgänge. Einerseits wird durch das Medikament der Eisprung gehemmt und so verhindert, dass eine Schwangerschaft eintreten kann. Zusätzlich bewirkt das Gestagen, dass das Sekret der Gebärmutter verdickt wird und somit das Spermium die Gebärmutter nicht erreichen kann. Letztlich wird auch die Aufnahme einer eventuell befruchteten Eizelle erschwert. Durch diese Kombination gilt Belara als eine der sichersten Pillen, die derzeit auf dem Markt sind. Sie zeichnet sich durch einen niedrigen Pearl-Index aus, was bedeutet, dass pro 100 Frauen lediglich 0,44 eine ungewollte Schwangerschaft erfahren. Es ist allerdings zu beachten, dass keine Art der Empfängnisverhütung zu 100% wirksam ist. Selbst bei absolut vorschriftsgemäßer Einnahme kann es zu einer Schwangerschaft kommen.

Außerdem ist es wichtig zu beachten, dass Belara als hormonelles Medikament zwar der Empfängnisverhütung dient, aber nicht vor Geschlechtskrankheiten wie HIV oder Hepatitis C schützt. Um sich gegen Geschlechtskrankheiten zu schützen, ist es unumstößlich, zusätzlich eine Barrieremethode zu verwenden, wie beispielsweise ein Kondom.

Wirkstoff

Belara kombiniert zwei Arten von Hormonen, ein Östrogen und ein Gestagen. Dabei sind in einer Tablette 0,03 mg des Östrogens Ethinylestradiol enthalten und 2,0 mg des Gestagens Chlormadinonacetat. Darüber hinaus enthält Belara andere Bestandteile, nämlich Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Povidon K30, Magnesiumstearat, Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Macrogol 6000, Propylenglycol, Talkum, Titandioxid (E 171) und Eisen(III)-oxid (E 172). Durch das Vorhandensein von Lactose im Medikament ist bei Lactoseintoleranz Vorsicht geboten.

Dosierung

Belara wird einmal täglich eingenommen, wobei eine Tablette pro Tag die korrekte Dosierung darstellt. Um einen größtmöglichen Schutz zu garantieren, sollte man die Tablette immer möglichst zur gleichen Tageszeit einnehmen.

Wie die meisten kombinierten Pillen wird Belara über 21 Tage eingenommen, danach pausiert man sieben Tage. Während dieser Zeit kommt es zu einer sogenannten Entzugsblutung, welche dem Körper eine Monatsblutung simuliert. Sobald die sieben Tage um sind, wird die Einnahme fortgesetzt.

Nebenwirkungen

Kein Medikament ist frei von Nebenwirkungen - dies gilt auch für Belara. Die häufigsten Nebenwirkungen, welche bei mehr als einer pro zehn Frauen beobachtet werden, sind Übelkeit, Brustspannen, Schmierblutungen, Ausfluss aus der Scheide, Regelschmerzen und ein Ausbleiben der Monatsblutung.

Ebenfalls eher häufig, wobei 1-10 pro 100 Frauen betroffen sind, treten Nebenwirkungen wie Reizbarkeit, Kopfschmerzen oder Migräne, Müdigkeit, Depressionen, Gewichtszunahme, Erbrechen oder Schmerzen im Unterleib auf.

Gelegentlich kann es zu Überempflindlichkeitsreaktionen, Pigmentflecken, Haarausfall, Hauttrockenheit, Rücken- und Muskelbeschwerden, Pilzinfektionen, Bauchschmerzen oder einer Veränderung des Sexualtriebs oder Durchfall kommen.

Seltenere Nebenwirkungen beinhalten Bindehautentzündungen, Hörsturz, Blutdruckveränderungen, Kreislaufprobleme, Ekzeme, vermehrte Behaarung, Brustvergrösserung, kardiovaskuläre Probleme, Schlaganfall oder eine verstärkte Monatsblutung.

Belara und Thrombose

Ein viel diskutiertes Thema in den Medien ist das Thromboserisiko von Antibabypillen. Dazu gehört auch Belara. Frauen, welche die Pille verwenden, haben generell ein erhöhtes Thromboserisiko. Speziell in den ersten Monaten der Einnahme ist das Risiko erhöht, danach nimmt es ab, selbst wenn es auch danach stetig höher liegt als bei Frauen, welche die Pille nicht einnehmen. Belara ist eine Pille der vierten Generation. Es ist bekannt, dass Antibabypillen der dritten und vierten Generation ein höheres Thromboserisiko aufweisen, als Pillen der ersten und zweiten Generation. Bei Antibabypillen der dritten und vierten Generation erleiden statistisch gesehen neun bis zwölf pro 10.000 Frauen eine Thrombose. Obwohl dies signifikant höher ist, als bei Antibabypillen der ersten und zweiten Generation (fünf bis sieben Frauen), ist das Risiko also folglich immer noch sehr gering.

Gewisse Risikofaktoren tragen außerdem zu einem erhöhten Thromboserisiko bei. Dazu gehört Übergewicht, ein früheres Auftreten eines Blutgerinnsels, steigendes Alter, Rauchen und längeres Sitzen, wie zum Beispiel bei einer Flugreise.

Fragen & Antworten

Wer kann Belara einnehmen?

Grundsätzlich ist Belara für alle Frauen geeignet, die eine hormonelle Empfängnisverhütung wünschen. Unter gewissen Umständen ist allerdings dringend von der Einnahme von Belara abzuraten. Das Medikament sollte nicht angewendet werden, falls einer der folgenden Punkte zutrifft:

 

-       Falls eine Unverträglichkeit mit einem der Wirkstoffe vorliegt

-       Falls Sie ein erhöhtes Thromboserisiko aufweisen oder bereits ein Blutgerinnsel hatten

-       Falls Sie schwanger sind

-       Bei einem erhöhten Blutdruck

-       Bei Diabetes mit Gefäßveränderungen

-       Bei einer schweren Lebererkrankung

-       Bei einem zu hohen Cholesterinspiegel

-       Bei Krebs, insbesondere bei Krebserkrankungen der Geschlechtsorgane

-       Bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung

-       Bei einer Galleabflussstörung

-       Bei schweren epileptischen Anfällen oder Bewegungsstörungen

-       Bei Depressionen

 

Falls einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, sollten Sie Belara unbedingt meiden. Bei Unsicherheiten ist ein Arzt zu konsultieren.

Kann ich Belara während der Stillzeit einnehmen?

Nein. Die Wirkstoffe von Belara werden über die Muttermilch ans Kind weitergegeben. Außerdem kann die Qualität und die Quantität der Muttermilch beeinträchtig werden. Daher sollte Belara erst nach der Stillzeit wieder eingenommen werden.

Was geschieht, sollte ich vergessen, die Pille einzunehmen?

Belara sollte möglichst regelmäßig und immer etwa zur selben Zeit eingenommen werden. Falls weniger als 12 Stunden seit der normalen Einnahmezeit vergangen sind, sollte der Schutz von Belara bestehen bleiben. Bei mehr als 12 Stunden Verspätung kann die Wirksamkeit von Belara jedoch beeinträchtigt sein.

Falls Sie innerhalb der ersten vier Stunden nach dem Einnehmen von Belara erbrechen müssen oder Durchfall erleiden, kann dies einem Vergessen der Pille gleichkommen. Sie sollten daher unbedingt eine weitere Pille einnehmen, um den Schutz aufrechtzuerhalten.

Hat Belara einen Einfluss auf meine Fruchtbarkeit?

Nein. Wie alle hormonellen Verhütungsmittel hat Belara keinen Einfluss auf Ihre Fruchtbarkeit. Nach dem Absetzen des Medikaments nehmen die Geschlechtsorgane ihre normale Funktion wieder auf und Sie können sofort schwanger werden, auch wenn der erste Zyklus um ca. eine Woche verlängert wird.

Wann sollte ich mit der Einnahme beginnen?

Mit der Einnahme von Belara sollte am ersten Tag der Monatsblutung begonnen werden, falls im vorhergehenden Zyklus kein anderes hormonelles Verhütungsmittel verwendet wurde. Falls von einer anderen kombinierten Pille auf Belara gewechselt wird, sollte man am Tag nach der letzten Einnahme des anderen Medikaments mit der Einnahme von Belara beginnen. Bei der Umstellung einer Minipille auf Belara ist außerdem in den ersten sieben Tagen ein zusätzlicher Schutz empfohlen, da sich der Körper erst auf die niedrigere hormonelle Dosis einstellen muss.

Beugt Belara Akne vor?

Medikamente, welche Östrogen enthalten, regulieren den Hormonhaushalt. Da Akne häufig auf einen erhöhten Anteil von bestimmten Hormonen zurückzuführen ist, trägt ein östrogenhaltiges Medikament, wie zum Beispiel Belara, zur Verbesserung des Hautbildes bei. Dadurch beugt Belara Akne vor und kann zur Bekämpfung von Akne verwendet werden.

Hilft Belara bei Beschwerden während der Periode?

Der regulierende Effekt von Belara wirkt sich auch auf eventuelle Beschwerden während der Periode aus. Durch die Hormonkombination, welche in Belara enthalten ist, werden Schmerzen während der Periode abgeschwächt. Daher hilft Belara bei Regelbeschwerden. Außerdem geben viele Frauen an, dass chronische Kopfschmerzen oder Migränen während der Einnahme von Belara verringert auftreten oder gar ausbleiben.

Kann ich Belara mit anderen Medikamenten kombinieren?

Grundsätzlich kann man Belara verwenden, falls andere Medikamente eingenommen werden. Es ist allerdings zu beachten, dass es zu Interaktionen mit anderen Medikamenten kommen kann. Dies bedeutet, dass gewisse Medikamente die Wirksamkeit von Belara beeinträchtigen können und umgekehrt. Die Verarbeitung gewisser Medikamente kann durch die Einnahme von Belara vermindert werden, da deren Wirkstoffe nicht korrekt ausgeschieden werden. Dies gilt insbesondere für Medikamente zur HIV-Behandlung, Antiepileptika, Tuberkulosemedikamente, gewisse Antibiotika und Johanniskraut.

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