Lamuna Antibabypille auf Rezept online kaufen - Medzino

Lamuna

Lamuna ist ein hormonelles Medikament zur Schwangerschaftsverhütung, welches oral eingenommen wird. Es enthält zwei verschiedene Hormone und wird daher in die Kategorie der kombinierten Pillen eingeordnet. Kombinierte Pillen machen sich durch den Einsatz zweier verschiedener Hormone diverse Verhütungsmechanismen zu Nutze und gelten bei der Empfängnisverhütung als sehr sicher. Lamuna ist eine verhältnismäßig niedrig dosierte Pille, was sich positiv auf die Verträglichkeit auswirken kann.

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Über

Lamuna

Lamuna ist eine Antibabypille, sprich ein oral einzunehmendes Medikament zur Empfängnisverhütung. Da zwei verschiedene aktive Wirkstoffe im Medikament enthalten sind, wird Lamuna in die Kategorie der Kombinationspillen eingeordnet.

Lamuna erreicht seine empfängnisverhütende Wirkung durch die Kombination mehrerer Vorgänge. Einerseits wird durch das Medikament der Eisprung gehemmt und so verhindert, dass eine Schwangerschaft eintreten kann. Zusätzlich bewirkt das Gestagen, dass das Sekret der Gebärmutter verdickt wird, und somit das Spermium die Gebärmutter nicht erreichen kann. Letztlich wird auch die Aufnahme einer möglicherweise befruchteten Eizelle erschwert. Durch diese Kombination gilt Lamuna, wie die meisten Antibabypillen, bei der Empfängnisverhütung als sehr sicher. Es ist allerdings zu beachten, dass keine Art der Empfängnisverhütung zu 100% wirksam ist. Selbst bei absolut vorschriftsgemäßer Einnahme kann es zu einer Schwangerschaft kommen.

Außerdem ist es wichtig zu beachten, dass Lamuna als hormonelles Medikament zwar der Empfängnisverhütung dient, aber nicht vor Geschlechtskrankheiten wie HIV oder Hepatitis C schützt. Um sich gegen Geschlechtskrankheiten zu schützen, ist es unumstößlich, zusätzlich eine Barrieremethode zu verwenden, wie etwa ein Kondom.

Wirkstoff

Lamuna verwendet zwei verschiedene, aktive Wirkstoffe, ein Östrogen (Ethinylestradiol) sowie ein Gestagen (Desogestrel). Lamuna ist in zwei unterschiedlichen Dosierungen bei Medzino erhältlich. Dies betrifft lediglich die Östrogendosierung. Die Gestagendosierung ist immer dieselbe, nämlich 0,15 mg pro Tablette. Die Pille ist jeweils zu 0,02 oder 0,03 mg Ethinylestradiol erhältlich. Welche Wirkstoffkombination für Sie besser geeignet ist, können Sie mit einem Arzt besprechen.

Neben den aktiven Wirkstoffen sind die Inhaltsstoffe Kartoffelstärke, Lactose-1-Wasser, Macrogol 6000, Magnesiumstearat, Hypromellose, Povidon K30, Propylenglycol, hochdisperses Siliciumdioxid, Stearinsäure, DL-α-Tocopherol und Chinolingelb enthalten.

Dosierung

Lamuna wird einmal täglich zu jeweils einer Tablette eingenommen. Idealerweise sollten Sie Lamuna stets zur selben Tageszeit einnehmen. Lamuna ist ein Einphasenpräparat, folglich enthält jede Tablette dieselbe Wirkstoffmenge. Sie wird 21 Tage lang genommen, in Pfeilrichtung entsprechend den Wochentagen. Nach Ablauf dieser 21 Tage erfolgt eine 7-tägige Hormonpause. In dieser Zeit kommt es zu Abbruchblutungen, die dem weiblichen Zyklus nachempfunden sind. Beginnen Sie am achten Tag wieder mit der Einnahme der Pille.

Nebenwirkungen

Jedes Medikament kann Nebenwirkungen hervorrufen, so auch Lamuna. Diese treten allerdings nicht bei allen Patientinnen auf.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Stimmungsschwankungen bis hin zur depressiven Verstimmung, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Brustspannen sowie Gewichtszunahme.

Gelegentliche Nebenwirkungen sind Wassereinlagerungen, ein verminderter Sexualtrieb, Migräne, Durchfall, Nesselsucht oder Hautausschläge sowie Brustvergrößerungen.

Selten kann es zu allergischen Reaktionen, einem gesteigerten Sexualtrieb, Kontaktlinsenunverträglichkeiten sowie Gewichtsverlust kommen. In schweren Fällen kann es zu allergischen Reaktionen, Schlaganfällen sowie Herzinfarkten führen.

Jede Antibabypille birgt das Risiko einer Thrombose. Dieses Risiko ist bei Frauen, die die Pille nehmen, immer höher als bei Frauen, die nicht-hormonell verhüten. Lamuna ist eine Antibabypille der dritten Generation. Das Thromboserisiko ist bei dieser Generation ca. neun bis zwölf Mal höher als bei nicht-hormonellen Verhütungsmethoden (9-12 pro 1.000 Frauen erleiden statistisch gesehen eine Thrombose bei dieser Verhütungsmethode). Dies macht sie auch risikoreicher als Pillen der ersten und zweiten Generation. Jedoch ist das Risiko im Allgemeinen immer noch eher gering.

Fragen & Antworten

Wer sollte Lamuna nicht einnehmen?

Lamuna gilt grundsätzlich als sicher. Unter gewissen Umständen sollten Sie diese Pille jedoch nicht einnehmen. Dies sollte der Fall sei, wenn Sie allergisch auf einen der Inhaltsstoffe reagieren. Meiden Sie diese Pille ebenfalls immer, sofern Sie in der Vergangenheit einmal einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder eine Thrombose erlitten haben, bei Blutgerinnungsstörungen, bei östrogenabhängigen Tumoren, bei ungeklärten vaginalen Blutungen oder bei einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse.

Lassen Sie bei der Einnahme Vorsicht walten, sofern Sie übergewichtig sind, an Migräne sowie an Bluthochdruck, Epilepsie, Lebererkrankungen, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa oder Diabetes leiden, oder sofern Sie rauchen. Besprechen Sie die Einnahme sowie mögliche Alternativen mit einem Arzt, sollte einer dieser Faktoren auf Sie zutreffen.

Kann ich Lamuna während der Schwangerschaft einnehmen?

Nein. Setzen Sie Lamuna ab, sofern Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft vermuten. Die Inhaltsstoffe können dem ungeborenen Kind schwerwiegende Schäden zufügen. Ebenfalls sollten Sie während der Stillzeit auf Lamuna verzichten.

Was geschieht, sollte ich die Einnahme einmal vergessen?

Nehmen Sie die Einnahme so schnell wie möglich nach. Falls weniger als 12 Stunden seit der vergessenen Einnahme vergangen sind, ist die verhütende Wirkung des Medikaments weiterhin gegeben. Ist jedoch mehr Zeit vergangen, sollten Sie unbedingt eine zusätzliche Verhütungsmethode wie etwa ein Kondom verwenden, um einer ungewollten Schwangerschaft vorzubeugen.

Beachten Sie, dass Erbrechen oder Durchfall innerhalb von ca. vier Stunden nach der Einnahme einem Vergessen der Tablette gleichkommt. Falls dies bei Ihnen eintritt, sollten Sie unbedingt eine weitere Tablette einnehmen, um die verhütende Wirkung aufrechtzuerhalten. Außerdem ist es auch hier ratsam, zusätzlich ein Kondom zu verwenden.

Wann sollte ich mit der Einnahme beginnen?

Beginnen Sie mit der Einnahme von Lamuna am ersten Tag Ihrer regulären Monatsblutung, sofern Sie zuvor keine andere Kombinationspille verwendet haben. Falls Sie zuvor eine Minipille eingenommen haben, können Sie jederzeit mit der Einnahme beginnen. Besprechen Sie jedoch eine Umstellung vorher stets mit einem Arzt. Dies gilt sowohl für die Umstellung von einer Minipille sowie für die Umstellung von einer anderen Kombinationspille auf diese. Der Zeitpunkt ist dabei sehr wichtig, sowie andere Faktoren zu Ihrer individuellen Gesundheit. Deshalb sollten Sie niemals ohne ärztliche Aufsicht die Antibabypille wechseln.

Kann ich Lamuna mit anderen Medikamenten kombinieren?

Die Kombination mehrerer Medikamente kann negative Auswirkungen und unerwünschte Interaktionen haben. Besprechen Sie mögliche Konsequenzen mit einem Arzt, falls Sie mehrere Medikamente einnehmen müssen. Unter Umständen kann sich die Wirkung von Lamuna und anderen Medikamenten gegenseitig abschwächen.

Kann ich mit Lamuna meine Monatsblutung verschieben?

Ja. Monatsblutungen können im Alltag störend sein. Falls Sie Ihre Regel einmal verschieben möchten, können sie nach Ablauf der 21 Tage die hormonfreie Phase überspringen und direkt mit der nächsten Packung beginnen. Dadurch können Sie Ihre Periode verschieben. Beachten Sie, dass es unter Umständen zu Zwischenblutungen kommen kann. Nach dem Beenden der zweiten Packung sollten Sie eine siebentägige Hormonpause einlegen und danach gewohnt wieder mit der Einnahme fortfahren. Beachten Sie jedoch, dass die Verschiebung der Monatsblutung nicht empfohlen ist, und vorher stets mit einem Arzt abgesprochen werden sollte.

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