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Monostep

Monostep ist ein hormonelles Medikament zur Empfängnisverhütung und wird aufgrund des Einsatzes zweier verschiedener Hormone in die Kategorie der Kombinationspillen eingeordnet. Als Östrogen ist Ethinylestradiol enthalten und als Gestagen Levonorgestrel. Durch die etwas niedrigere Dosierung von Monostep im Vergleich zu vergleichbaren Präparaten treten in der Regel weniger Nebenwirkungen auf, weshalb sie eine sehr beliebte Pille ist. Wenn korrekt angewendet, ist Monostep ein sehr sicheres Verhütungsmittel.

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Über

Monostep

Monostep ist ein oral einzunehmendes Medikament zur Empfängnisverhütung (Antibabypille). Sie verwendet sowohl ein Östrogen als auch ein Gestagen, um einer ungewollten Schwangerschaft vorzubeugen. Die Hormondosierung von Monostep ist relativ niedrig, was Nebenwirkungen vorbeugen soll. Mit einem Pearl-Index von 0,69 gilt Monostep als sehr zuverlässig bei der Schwangerschaftsverhütung. Der Pearl-Index bedeutet, dass von 1.000 Frauen statistisch gesehen weniger als sieben ungewollt schwanger werden. Beachten Sie, dass hormonelle Verhütungsmittel Sie nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen.

Die beiden enthaltenen Hormone bieten zweifachen Schutz vor einer Schwangerschaft. Das Gestagen sorgt dafür, dass der Transport der Spermien erschwert wird und sie dadurch nicht zur Gebärmutter gelangen können. Außerdem wird das Wachstum der schwangerschaftsvorbereitenden Gebärmutterschleimhaut gehemmt. Das Östrogen hingegen hemmt primär die Reifung des Eis im Eierstock. Zudem werden die Hormone gehemmt, welche den Eisprung auslösen. Durch diese Kombination wird eine Schwangerschaft zuverlässig verhindert.

Falls Sie schwanger werden möchten, können Sie die Pille absetzen und es kann sofort zu einer Schwangerschaft kommen. Es kann nach dem Absetzen der Pille jedoch eine Weile dauern, ehe Sie schwanger werden, da sich der natürliche Zyklus erst wieder einstellen und sich der Körper an die hormonelle Umstellung gewöhnen muss. Dies ist jedoch kein Grund zur Sorge. Hormonelle Verhütungsmittel haben keinen Einfluss auf Ihre Fruchtbarkeit.

Wirkstoff

Monostep kombiniert zwei verschiedene aktive Wirkstoffe. Einerseits ist das synthetische Östrogen Ethinylestradiol enthalten (0,03 mg), andererseits das synthetische Gestagen Levonorgestrel (0,125 mg). Neben den aktiven Wirkstoffen sind noch weitere Inhaltsstoffe enthalten: Lactose-1-Wasser, Lactose, Maisstärke, Maltodextrin, Magnesiumstearat (pflanzlich), Saccharose, Glucose-Lösung, Calciumcarbonat, Macrogol 35000, Povidon K25, Carnaubawachs, Titandioxid sowie Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz.

Beachten Sie, dass Monostep Laktose enthält. Dies ist insbesondere wichtig zu beachten für Frauen, die an einer Laktoseintoleranz leiden.

Dosierung

Monostep wird einmal täglich zu jeweils einer Tablette eingenommen. Idealerweise sollten Sie Monostep stets zur selben Tageszeit einnehmen. Monostep ist ein Einphasenpräparat, folglich enthält jede Tablette dieselbe Wirkstoffmenge. Sie wird 21 Tage lang genommen, in Pfeilrichtung entsprechend den Wochentagen. Nach Ablauf dieser 21 Tage erfolgt eine 7-tägige Hormonpause. In dieser Zeit kommt es zu Abbruchblutungen, die dem weiblichen Zyklus nachempfunden sind. Beginnen Sie am achten Tag wieder mit der Einnahme der Pille.

Falls Sie Ihre Regelblutung einmal verschieben möchten, können Sie direkt und ohne hormonelle Pause mit einer neuen Blisterpackung beginnen. Da dies jedoch nicht für alle Frauen geeignet ist, tun Sie dies niemals ohne ärztlichen Rat und Konsultation.

Nebenwirkungen

Wie bei jedem anderen Medikament kann es auch bei der Einnahme von Monostep zu Nebenwirkungen kommen. Diese treten nicht bei allen Patientinnen auf und sind in der Regel nur von kurzer Dauer.

Die häufigsten Nebenwirkungen sind Zwischenblutungen sowie Kopfschmerzen. Ebenfalls häufig kommt es zu Stimmungsschwankungen bis hin zu depressiven Verstimmungen, Magen-Darm-Beschwerden, Gewichtszunahme sowie Brustspannen.

Gelegentlich klagen Anwenderinnen über einen verminderten Sexualtrieb, über Migräne, Nesselsucht, Ausschläge sowie Wassereinlagerungen.

Selten treten Nebenwirkungen wie Kontaktlinsenunverträglichkeit, ein erhöhter Sexualtrieb, Scheidenausfluss, Gewichtsabnahme sowie Hautrötungen auf.

Fragen & Antworten

Wer sollte Monostep nicht einnehmen?

Nehmen Sie Monostep niemals ein, sofern Sie allergisch auf einen der Inhaltsstoffe reagieren. Auch unter anderen Umständen sollten Sie das Medikament auf keinen Fall einnehmen. Dies gilt, falls Sie jemals einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Thrombose erlitten haben, falls bei Ihnen ungeklärte vaginale Blutungen vorliegen, bei östrogenabhängigen Tumoren sowie bei einer entzündeten Bauchspeicheldrüse.

Besprechen Sie die Möglichkeit, Monostep einzunehmen, mit einem Arzt, falls Sie an einer der folgenden Krankheiten Leiden: Epilepsie, Depressionen, Angina pectoris, Diabetes, Lebererkrankungen, Migräne, Bluthochdruck, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa sowie bei einem erhöhten Cholesterinwert.

Wie hoch ist das Thromboserisiko bei Monostep?

Das Risiko einer Thrombose ist bei der Einnahme jeder Antibabypille erhöht. Das Risiko hängt von der Menge an Östrogen sowie dem enthaltenen Gestagen ab. Monostep enthält eine verhältnismäßig niedrige Östrogendosis sowie das als sicher geltende Gestagen Levonorgestrel. Dies bedeutet, dass ca. fünf bis sieben pro 10.000 Frauen, die mit Levonorgestrel verhüten, eine Thrombose erleiden, im Vergleich zu lediglich einer bis zwei Frauen, welche nicht-hormonell verhüten. Das Risiko ist somit erhöht, allerdings immer noch relativ gering im Vergleich zu anderen kombinierten Antibabypillen.

Gewisse Risikofaktoren können das Thromboserisiko erhöhen. Dazu gehören Übergewicht, Rauchen sowie das Alter (über 35 Jahren). Sollte einer dieser Faktoren auf Sie zutreffen, wenden Sie sich an einen Arzt.

Beachten Sie, dass das Thromboserisiko zu Beginn der Einnahme am größten ist. Lassen Sie daher Vorsicht walten, sofern Sie die Pille absetzen und wieder neu mit der Einnahme beginnen.

Kann ich Monostep rezeptfrei erhalten?

Nein. Monostep ist ein rezeptpflichtiges Präparat. Konsultieren Sie stets einen Arzt, falls Sie mit der Einnahme einer Antibabypille beginnen möchten. Da die Einnahme mit gewissen Risiken verbunden ist, insbesondere bei gewissen Vorerkrankungen, ist ein Gang zum Arzt unausweichlich. Falls Sie ein Rezept wünschen, können sie unseren Online-Fragebogen ausfüllen. Gegebenenfalls wird Ihnen anschließend ein Rezept ausgestellt.

Kann ich Monostep während der Schwangerschaft einnehmen?

Nein. Setzen Sie Monostep ab, sofern Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft vermuten. Die Inhaltsstoffe können dem ungeborenen Kind schwerwiegende Schäden zufügen. Ebenfalls sollten Sie während der Stillzeit auf Monostep verzichten.

Was geschieht, sollte ich die Einnahme einmal vergessen?

Kombinationspillen bieten gegenüber Minipillen den Vorteil, dass die Pille nicht strikt zur selben Uhrzeit eingenommen werden muss. Trotzdem ist es wichtig, dass Sie die Pille ungefähr zum selben Zeitpunkt einnehmen. Falls weniger als 12 Stunden seit der vergessenen Einnahme vergangen sind, ist die verhütende Wirkung des Medikaments weiterhin gegeben. Ist jedoch mehr Zeit vergangen, sollten Sie unbedingt eine zusätzliche Verhütungsmethode wie etwa ein Kondom verwenden, um einer ungewollten Schwangerschaft vorzubeugen.

Was geschieht bei Erbrechen oder Durchfall?

Beachten Sie, dass Erbrechen oder Durchfall innerhalb von ca. vier Stunden nach der Einnahme einem Vergessen der Tablette gleichkommt. Falls dies bei Ihnen eintritt, sollten Sie unbedingt eine weitere Tablette einnehmen, um die verhütende Wirkung aufrechtzuerhalten. Außerdem ist es auch hier ratsam, zusätzlich ein Kondom zu verwenden.

Kann ich Monostep mit anderen Medikamenten kombinieren?

Die Kombination mehrerer Medikamente kann negative Auswirkungen und unerwünschte Interaktionen haben. Besprechen Sie mögliche Konsequenzen mit einem Arzt, falls Sie mehrere Medikamente einnehmen müssen. Unter Umständen kann sich die Wirkung von Monostep und anderen Medikamenten gegenseitig abschwächen.

 

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