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Novastep Pille

Novastep ist ein hormonelles Medikament zur Schwangerschaftsverhütung, welches in Pillenform vorhanden ist. Novastep kombiniert das Gestagen Levonorgestrel mit dem Östrogen Ethinylestradiol und gehört somit zu den Kombinationspillen. Novastep ist ein Dreiphasenpräparat, wobei die Tabletten in drei verschiedenen Dosierungen vorliegen. Dies soll den weiblichen Zyklus imitieren. Die Tabletten müssen daher stets in der richtigen Reihenfolge eingenommen werden.

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Über

Novastep

Novastep ist ein hormonelles Medikament zur Empfängnisverhütung, welches oral eingenommen wird. Es handelt sich dabei um eine kombinierte Antibabypille, da zwei verschiedene Wirkstoffe zum Einsatz kommen. Sie verwendet sowohl ein Östrogen als auch ein Gestagen, um einer ungewollten Schwangerschaft vorzubeugen. Östrogen und Gestagen werden synthetisch hergestellt und sind den natürlichen, weiblichen Sexualhormonen nachempfunden. Antibabypillen wie die Novastep gehören zu den zuverlässigsten Methoden bei der Schwangerschaftsverhütung. Beachten Sie, dass hormonelle Verhütungsmittel Sie nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen.

Novastep ist ein Dreiphasenpräparat. Dies bedeutet, dass die Pille in drei unterschiedlichen Dosierungen vorliegt, was den weiblichen Zyklus besser imitieren soll. Was dies für die Einnahme bedeutet, können Sie der Rubrik “Dosierung” entnehmen.

Die beiden enthaltenen Hormone bieten zweifachen Schutz vor einer Schwangerschaft. Das Gestagen sorgt dafür, dass der Transport der Spermien erschwert wird, und sie dadurch nicht zur Gebärmutter gelangen können. Außerdem wird das Wachstum der schwangerschaftsvorbereitenden Gebärmutterschleimhaut gehemmt. Das Östrogen hemmt primär die Reifung des Eis im Eierstock. Zudem werden die Hormone gehemmt, welche den Eisprung auslösen. Durch diese Kombination wird eine Schwangerschaft zuverlässig verhindert.

Novastep ist wie alle Antibabypillen rezeptpflichtig. Gewisse Vorerkrankungen verunmöglichen die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel, weshalb vorher stets ein Arzt konsultiert werden muss. Nehmen Sie hormonelle Verhütungsmittel niemals ohne ärztliche Beratung ein. Sollten Sie ein Rezept wünschen, können Sie unseren Online-Fragebogen ausfüllen. Dieser wird anschließend ausgewertet und gegebenenfalls wird Ihnen einer unserer Ärzte ein Rezept ausstellen.

Wirkstoff

Die beiden aktiven Wirkstoffe in Novastep sind Ethinylestradiol, ein Östrogen, sowie Levonorgestrel, ein Gestagen. Da Novastep ein Dreiphasenpräparat ist, ist die Dosierung der einzelnen Pillen unterschiedlich. Die weißen Pillen enthalten jeweils 0,04 mg Ethinylestradiol und 0,075 mg Levonorgestrel. Die hellbraunen Tabletten enthalten 0,03 mg Ethinylestradiol und 0,05 mg Levonorgestrel. Die ockerfarbenen Tabletten enthalten 0,03 mg Ethinylestradiol und 0,125 mg Levonorgestrel.

Die übrigen Inhaltsstoffe sind Lactose-1-Wasser, Maisstärke, Povidon K25, Talkum, Magnesium stearat (pflanzlich), Saccharose, Povidon K90, Macrogol 6000, Calciumcarbonat, Glycerol 85%, Montanglycolwachs, Titandioxid,  Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz und Eisen(III)-oxid.

Beachten Sie, dass Novastep sowohl Laktose als auch Saccharose enthält. Lassen Sie Vorsicht walten, sofern Sie an einer Zuckerkrankheit oder Laktoseintoleranz leiden.

Dosierung

Nehmen Sie die Pille jeweils einmal täglich ein, immer etwa zur selben Uhrzeit, sodass der Abstand zwischen der Einnahme möglichst genau bei 24 Stunden liegt. Novastep wird über 21 Tage hinweg eingenommen, gefolgt von einer siebentägigen Hormonpause, in welcher es zu Abbruchblutungen kommen kann, die der weiblichen Monatsblutung nachempfunden sind. Beginnen Sie am achten Tag jeweils wieder mit einem neuen Blisterstreifen.

Ein Blisterstreifen enthält 6 hellbraune, 5 weiße und 10 ockerfarbene Pillen. Der Blisterstreifen kennzeichnet die Reihenfolge, in welcher die Pillen eingenommen werden sollen. Halten Sie sich stets genau an diese Reihenfolge.

Nebenwirkungen

Kein Medikament ist frei von Nebenwirkungen, auch Novastep nicht. Allerdings treten diese nicht bei allen Frauen auf, und sind in der Regel nur von kurzer Dauer.

Die häufigsten sind dabei Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Übelkeit und Bauchschmerzen, depressive Verstimmungen sowie Brustspannen.

Gelegentlich (d.h. bei 1 pro 100 Anwenderinnen) treten Erbrechen, Ausschlag, Wassereinlagerungen, Brustvergrößerungen, Migräne sowie ein verminderter Sexualtrieb auf.

Selten kann es zu einem erhöhten Sexualtrieb kommen, zu einer Unverträglichkeit beim Tragen von Kontaktlinsen, Gewichtsverlust, Rötungen der Haut, Scheidenausfluss sowie Überempfindlichkeit.

Für eine vollständige Auflistung der Nebenwirkungen konsultieren Sie die Packungsbeilage.

Für mehr Informationen zum Thromboserisiko besuchen Sie unsere Rubrik “Fragen & Antworten”.

Fragen & Antworten

Wer sollte Novastep nicht einnehmen?

Novastep gilt grundsätzlich als sicher. Unter gewissen Umständen sollten Sie diese Pille jedoch nicht einnehmen. Nehmen Sie Novastep niemals ein, sofern Sie allergisch auf einen der Inhaltsstoffe reagieren. Meiden Sie diese Pille ebenfalls immer, sofern Sie in der Vergangenheit einmal einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder eine Thrombose erlitten haben, bei einem erhöhten Thromboserisiko, bei östrogenabhängigen Tumoren, bei ungeklärten vaginalen Blutungen sowie bei Lebertumoren.

Kann ich Novastep während der Schwangerschaft einnehmen?

Nein. Setzen Sie Novastep ab, sofern Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft vermuten. Die Inhaltsstoffe können dem ungeborenen Kind schwerwiegende Schäden zufügen. Ebenfalls sollten Sie während der Stillzeit auf Novastep verzichten.

Wie hoch ist das Thromboserisiko bei Novastep?

Das Risiko einer Thrombose ist bei der Einnahme jeder Antibabypille erhöht. Das Risiko hängt von der Menge an Östrogen sowie dem enthaltenen Gestagen ab. Novastep enthält eine verhältnismäßig hohe Östrogendosis, jedoch gilt das enthaltene Gestagen, Levonorgestrel, als relativ sicher. Dies bedeutet, dass ca. fünf bis sieben pro 10.000 Frauen eine Thrombose erleiden, die mit Levonorgestrel verhüten, im Vergleich zu lediglich einer bis zwei Frauen, welche nicht-hormonell verhüten. Das Risiko ist somit erhöht, allerdings immer noch relativ gering.

Gewisse Risikofaktoren können das Thromboserisiko erhöhen. Dazu gehören Übergewicht, Rauchen sowie das Alter (über 35 Jahren). Sollte einer dieser Faktoren auf Sie zutreffen, wenden Sie sich an einen Arzt.

Was geschieht, sollte ich die Einnahme einmal vergessen?

Nehmen Sie die Tablette so schnell wie möglich nach. Falls weniger als 12 Stunden seit der vergessenen Einnahme vergangen sind, ist die verhütende Wirkung des Medikaments weiterhin gegeben. Ist jedoch mehr Zeit vergangen, sollten Sie unbedingt eine zusätzliche Verhütungsmethode wie etwa ein Kondom verwenden, um einer ungewollten Schwangerschaft vorzubeugen.

Beachten Sie, dass Erbrechen oder Durchfall innerhalb von ca. vier Stunden nach der Einnahme einem Vergessen der Tablette gleichkommt. Falls dies bei Ihnen eintritt, sollten Sie unbedingt eine weitere Tablette einnehmen, um die verhütende Wirkung aufrechtzuerhalten. Außerdem ist es auch hier ratsam, zusätzlich ein Kondom zu verwenden.

Wann sollte ich mit der Einnahme beginnen?

Beginnen Sie mit der Einnahme von Novastep am ersten Tag Ihrer regulären Monatsblutung, sofern Sie zuvor keine andere Kombinationspille verwendet haben. Falls Sie zuvor eine Minipille eingenommen haben, können Sie jederzeit mit der Einnahme beginnen. Besprechen Sie jedoch eine Umstellung vorher stets mit einem Arzt. Dies gilt sowohl für die Umstellung von einer Minipille als auch für die Umstellung von einer anderen Kombinationspille auf diese. Der Zeitpunkt sowie andere Faktoren zu Ihrer individuellen Gesundheit sind dabei sehr wichtig. Deshalb sollten Sie niemals ohne ärztliche Aufsicht die Antibabypille wechseln.

Kann ich Novastep mit anderen Medikamenten kombinieren?

Die Kombination mehrerer Medikamente kann negative Auswirkungen und unerwünschte Interaktionen haben. Besprechen Sie mögliche Konsequenzen mit einem Arzt, falls Sie mehrere Medikamente einnehmen müssen. Unter Umständen kann sich die Wirkung von Novastep und anderen Medikamenten gegenseitig abschwächen.

Verzichten Sie während der Einnahme auf grapefruithaltige Lebensmittel. Diese Nahrungsmittel können den Abbau des Wirkstoffes im Körper verzögern und somit Nebenwirkungen verstärken.

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