Ernährung bei Haarausfall

Welche Lebensmittel helfen & welche Nährstoffe sind besonders wichtig bei Haarausfall?

Haarausfall ist für die Betroffenen meist sehr belastend. Dabei kann die Ernährung oftmals eine Rolle spielen. Das vermehrte Verzehren gewisser Lebensmittel kann unter Umständen bei Haarausfall helfen.
 

Allgemeines zum Haarwachstum

Es ist vollkommen natürlich, täglich einige Haare zu verlieren. Jedes Haar hat lediglich eine begrenzte Lebensdauer. Allerdings häuft sich dies bei Machen. Wenn man täglich mehr als 100 Haare über eine längere Zeitdauer verliert, spricht man von Haarausfall.

 

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Die sogenannten Haarfollikel sind für das Haarwachstum verantwortlich. Dabei handelt es sich um Zellen, welche sich tief in der Haut befinden. Wie bei jeder anderen Körperzelle ist es wichtig, dass sich die Haarfollikel teilen können, um ihre Funktion zu erfüllen und sich zu erneuern. Denn das Haar durchläuft jeweils drei Phasen des Wachstums. Nach der zweiten Phase verkümmert die Haarfollikelzelle. Erst mit der Teilung dieser Zelle kann ein neues Haar entstehen.

Für die Regeneration dieser Zellen sind einige Nährstoffe besonders wichtig. Daher kann Haarausfall durchaus einen Zusammenhang mit der Ernährung haben. Allerdings gibt es auch noch andere Ursachen.


Ursachen von Haarausfall

Haarausfall kann diverse Ursachen haben. Die häufigste Art des Haarausfalls ist anlagebedingter Haarausfall. Dabei schrumpfen die Kopfhaarwurzeln fortschreitend, was meist mit zunehmendem Alter zu tun hat. Bei dieser Form des Haarausfalls spielt die Ernährung oftmals nur eine untergeordnete oder auch gar keine Rolle. Trotzdem kann es sich anbieten, für das Haarwachstum wichtige Nährstoffe zu sich zu nehmen, um die Fortschreitung allenfalls zu bremsen.

Bei kreisrundem Haarausfall bilden sich bei den Betroffenen kahle Stellen am Kopf oder seltener auch im Gesicht. Oftmals ist bei dieser Art des Haarausfalls eine Autoimmunkrankheit der Auslöser.

Bei diffusem Haarausfall wird das Haar durchweg dünner. Bei dieser Art des Haarausfalls kann die Ernährung besonders wichtig sein. Denn zu den wichtigsten Ursachen von diffusem Haarausfall zählt neben Stress und einer Funktionsstörung der Schilddrüse auch Eisen- oder Zinkmangel.

Schließlich kann Haarausfall auch auf ein Problem im Verdauungssystem hinweisen. Falls ein Teil der Nahrungsmittel nicht korrekt aufgenommen werden können, wird auch die Aufnahme und Verarbeitung der Nährstoffe erschwert. Auch hier kann sich eine gesunde Ernährung allenfalls positiv auf das Haarwachstum auswirken.

Kann Ernährung helfen?

Die Ernährung kann bei Haarausfall tatsächlich wichtig sein. Eine einseitige Diät, bei welcher bestimmte Lebensmittel zu wenig oder gar nicht konsumiert werden, kann Haarausfall fördern, oder gar verursachen. Menschen mit Ernährungskrankheiten wie etwa Bulimie oder Magersucht sind daher auch häufiger von Haarausfall betroffen. Auch Veganer neigen eher zu Haarausfall, falls sie die fehlende Nährstoffaufnahme nicht konsequent bekämpfen. Insbesondere das Fehlen von Nährstoffen wie Fette, Eiweiße, Zink, Eisen oder Vitaminen kann zu Haarausfall führen.

In der Folge erfahren Sie mehr über die einzelnen Nährstoffe, welche bei Haarausfall besonders wichtig sind, und wie Sie sich bei Haarausfall besser ernähren können.

Eisen

Eisenmangel ist eine der häufigsten Ursachen für Haarausfall. Eisen ist für die Energie- und Sauerstoffversorgung verantwortlich, insbesondere auch an den Haarfollikeln. Eisen ist dafür verantwortlich, dass sich die Körperzellen regenerieren und wachsen können. Haarfollikel teilen sich schneller als andere Zellen im Körper, daher brauchen sie genügend Sauerstoffzufuhr. Falls Eisenmangel vorliegt, ist diese Sauerstoffzufuhr oftmals nicht ausreichend. Dadurch werden die Haarfollikel unterversorgt, und Haarausfall wird begünstigt.

Eisen ist primär in Fleisch enthalten, besonders in Leber. Falls Sie einer fleischlosen Ernährung folgen, können Sie Ihr Eisen auch anderweitig zu sich nehmen. Sesam, Kürbiskerne und besonders Hülsenfrüchte enthalten ebenfalls Eisen.

Vitamin A

Der genaue Zusammenhang zwischen Vitamin A und Haarwuchs ist nicht restlos geklärt, allerdings haben Studien ergeben, dass der Vitamin A-Spiegel bei Menschen, welche von Haarausfall betroffen sind, oftmals niedriger ist. Es wird vermutet, dass Vitamin A besonders für eine gesunde Kopfhaut wichtig ist. Vitamin A wird zugeschrieben, dass es die Kopfhaut besser durchblutet, was das Zellwachstum und somit das Haarwachstum anregt.

Vitamin A ist in Karotten, Lebertran, Grünkohl, Spinat, Brokkoli sowie Butter enthalten.

ACHTUNG: Da Vitamin A fettlöslich ist, kann eine Überdosierung dem Haarwuchs schaden. Allerdings ist es praktisch unmöglich, eine Überdosierung mit natürlichen Lebensmitteln zu erreichen. Seien Sie daher bei Lebensmittelzusatzstoffen vorsichtig.

Vitamin B

Die B-Vitamine sind ebenfalls wichtig für einen gesunden, kräftigen Haarwuchs. Insbesondere Folsäure wird dabei eine wichtige Rolle zugeschrieben. Folsäure ist ein wichtiger Baustein für das Zellwachstum, den Stoffwechsel sowie die Zellerneuerung. Dies ist wichtig für die Erneuerung der Haarfollikel, was wiederum den Haarwuchs begünstigt.

Vitamine der B-Gruppe sind daher sehr wichtig für gesundes Haar. Glücklicherweise sind diese Vitamine in diversen Nahrungsmitteln enthalten. Dazu gehört Hefe, sowie Hülsenfrüchte, Eigelb, Nüsse, rotes Fleisch, Fisch sowie Weichkäse.

Kupfer

Kupfermangel kann die Haarbildung stören, da dieses Spurenelement für den Haaraufbau mitverantwortlich ist, indem es den Haarstoffwechsel anregt. Da Kupfer einen positiven Einfluss auf den Zusammenhalt der Zellen hat, ist ein Mangel für das Haarwachstum zusätzlich schädlich. Außerdem verändert Kupfermangel die Haarfollikel, was ebenfalls zu einer Ausdünnung des Haares beitragen kann.

Kupfer ist insbesondere in Vollkornprodukten sowie Haferflocken enthalten. Zudem kann der Körper aus Nüssen, Hülsenfrüchten, Kakaopulver, Sojabohnen sowie aus Trockenobst Kupfer beziehen.

Biotin

Biotin wird teils auch als Vitamin H bezeichnet, ist aber eigentlich den B-Vitaminen zuzuschreiben. Dieses Vitamin unterstützt die Keratin-Proteine, welche das Haarwachstum unterstützen. Es hilft zudem dabei, gewisse Nährstoffe, welche für den Haarwuchs wichtig sind, in Energie umzuwandeln und ist daher bei Haarausfall ein wichtiger Nährstoff.  Biotin ist für den Haarwuchs wichtig, allerdings kann eine erhöhte Biotinzufuhr alleine den Haarausfall nicht bekämpfen, sondern das Haarwachstum lediglich unterstützen.

Biotin ist primär in Rindfleisch, Eiern, Milch sowie Früchten enthalten.

Zink

Ähnlich wie Kupfer ist auch Zink an der Keratinbildung beteiligt. Zink hält damit auch den Stoffwechsel in Gang. Da die Haarfollikel besonders stoffwechselaktiv sind, ist Zink daher äußerst wichtig bei Haarausfall. Falls die Haarwurzel nicht ausreichend mit Zink versorgt wird, kann es daher zu Haarausfall kommen.

Zink ist primär in Fleisch, Eiern, Käse und Austern enthalten. Daher sind Veganer oftmals von Zinkmangel betroffen. In geringerem Maße ist Zink auch in Sojabohnen sowie Vollkornprodukten enthalten. Falls Sie einer veganen Ernährungsweise folgen, lohnt es sich allerdings, mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin einen allfälligen Zinkmangel zu besprechen.

Eiweiß

Eine eiweißreiche Ernährung bei Haarausfall ist wichtig, da das Haar hauptsächlich aus Proteinen besteht. Der Körper sollte daher stets mit ausreichend Eiweißen versorgt werden, da dieser Nährstoff einen wichtigen Baustein in der Haargesundheit darstellt. Eiweißmangel ist in Industriestaaten jedoch nur sehr selten, da die meisten tierischen sowie viele pflanzliche Produkte Eiweiße enthalten. Bei den pflanzlichen Produkten sollte man primär Kartoffeln, Hülsenfrüchte sowie Nüsse verzehren, um an diesen Nährstoff zu kommen.

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