Medikamente gegen Haarausfall - Finasterid vs. Propecia

Welche Unterschiede gibt es?

Haarausfall stellt bei vielen Männern einen deutlichen Verlust der Lebensqualität dar. Jeder 2. Mann hat ab 45 Jahren in Deutschland bereits Haarausfall. 95 % der Betroffenen leiden unter androgenetischer Alopezie, was anlagebedingter Haarausfall bedeutet, und die typische Form des Haarverlustes darstellt. Es ist eine vererbte Unverträglichkeit gegenüber einem männlichen Sexualhormon, durch das die Haarwurzeln verkümmern.

Es gibt derzeit zwei wirksame Medikamente auf dem Markt, die bei androgenetischer Alopezie eine recht effektive Wirkung erzielen. Allerdings kann man Finasterid und Propecia nur bis zu einem Alter von 42 Jahren einnehmen. Geeignet sind die beiden Medikamente nur für Männer und nicht für Frauen, die weitaus weniger von diesem Problem betroffen sind.

Wir berichten in diesem Artikel alles über die beiden Arzneimittel und klären darüber auf, wie es zum Haarausfall kommt und wo die Medikamente genau ansetzen.

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Was ist anlagebedingter oder vererbter Haarausfall bei Männern?

Die androgenetische Alopezie ist die am meisten verbreitete Form des Haarausfalls und hat folgende, für Männer charakteristische Haarausfallmuster, die sich bereits zwischen 20 und 30 Jahren manifestieren können:

  • Immer dünner werdendes Haar im Bereich des Oberkopfes, das sich immer weiter lichtet, bis eine Glatze am Hinterkopf zu sehen ist
  • Geheimratsecken, die immer größer werden bis sich eine Glatze an der Stirn bildet

Am Ende ist bei beiden Variationen typischerweise nur noch der Haarkranz zu sehen.

Laut Experten ist es genetisch festgelegt, ob ein Mann eine Glatze bekommt oder nicht. Hinzukommen können Risikofaktoren wie Stress und Sorgen. Sicher ist auch, dass im Laufe der Jahre, wenn der Testosteronspiegel absinkt, ein fortschreitendes Schrumpfen der Haarwurzeln stattfindet. Die Kopfhaarwurzeln reagieren immer überempfindlicher auf das männliche Sexualhormon oder Androgen namens Dihydrotestosteron (DHT) und bilden nur noch dünnes und kein kräftiges Haar mehr. Die vererbte Unverträglichkeit lässt die Haarwurzeln sozusagen verkümmern. Zu beachten ist, dass ein Blutbild in solch einem Fall keinen Aufschluss über die Hormonwerte gibt.


Was ist der Unterschied zwischen Finasterid und Propecia?

Finasterid und Propecia sind identische Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff Finasterid mit der Dosierung von 1 mg pro Tablette. Propecia von MSD mit dem Wirkstoff Finasterid ist das Originalmedikament, für das damals eine Menge Geld für Studien und Forschung ausgegeben wurde.

Als das Patent für Propecia auslief, kam das Generikum (wirkstoffgleiches Nachahmerprodukt) mit dem Handelsnamen Finasterid auf den Markt. Der Unterschied dieser beiden Medikamente liegt hauptsächlich im Preis, denn Finasterid ist wesentlich günstiger. Generika können preiswerter angeboten werden, da diese Arzneimittel bereits durch das Original bestens erforscht wurden. Es müssen also keine weiteren Gelder für Forschung und Wissenschaft ausgegeben werden. Inhaltlich liegt der Unterschied zwischen Finasterid und Propecia in den verwendeten Hilfsstoffen, die sich unterscheiden können. Qualitativ stehen sich die beiden Produkte jedoch um Nichts nach.

Sowohl Finasterid als auch Propecia weisen gleiche Wirkweise, Nebenwirkungen, Kontraindikationen und Wechselwirkungen auf, da es sich um den gleichen Wirkstoff handelt. Aufgrund des weitaus niedrigeren Preises wird jedoch gerne Finasterid gekauft. Die Krankenkasse übernimmt die Behandlung mit diesen verschreibungspflichtigen Arzneimitteln leider nicht. Behandelt werden mit diesem Medikament Männer zwischen 18 - 41 Jahren.


Der Wirkstoff Finasterid

Wie bereits erwähnt handelt es sich bei Propecia und Finasterid um das gleiche Präparat mit dem Wirkstoff Finasterid, der als 5-Alpha-Reduktasehemmer bezeichnet wird. Er hemmt Enzyme, die an der 5-Alpha-Reduktase, der Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT), wesentlich beteiligt sind. Das Hormon DHT trägt zu einer verkürzten Haarwachstumsphase sowie einer Verdünnung der Haare bei.

Im steigenden Alter vergrößert sich bei vielen Männern die Prostata, was zum Beispiel Folgen wie Probleme beim Urinieren oder Haarausfall verursacht. Finasterid setzt genau hier an und unterbindet den Umwandlungsprozess, der 5-Alpha-Reduktase genannt wird. Die Konzentration von DHT wird somit verringert und der Hormonspiegel gleicht sich wieder aus. Dadurch kann sich auch die Prostata erholen und dem Haarausfall wird entgegengewirkt. Studien belegen, dass sich der Haarausfall durch Finasterid bei 86 Prozent der Männer reduzieren kann. Allerdings ist die Einnahme begrenzt, denn ab 42 Jahren kann Finasterid aufgrund der bevorstehenden Andropause bereits nicht mehr eingesetzt werden.

Angewandt wird der Wirkstoff bei der gutartigen Prostatavergrößerung und bei Haarausfall. Finasterid ist aufgrund seiner Nebenwirkungen wie Erektionsstörungen, Libidoverlust und Konzentrationsstörungen in Verruf geraten. Den Meinungen der Mehrheit der Anwender zufolge treten diese Nebenwirkungen jedoch nicht wirklich oder nur vereinzelt auf.


Fazit

Finasterid oder Propecia sind identisch wirkende Medikamente mit dem gleichen Hauptwirkstoff. Finasterid ist das preisgünstige Generikum oder Nachahmerprodukt des Originals Propecia von MSD. Beide Medikamente werden erfolgreich zur Behandlung von Haarausfall eingesetzt.

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