Hoher Blutdruck - gibt es Symptome?

Fragen & Antworten auch zu Behandlungsmethoden, Gefahren und Therapie

Von einem zu hohen Blutdruck sind viele Menschen betroffen, nicht nur ältere Leute. Dies ist ein ernstzunehmender Zustand, da ein hoher Blutdruck diverse schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie auch Schlaganfälle begünstigt. Der Blutdruck lässt sich in der Regel gut durch eine gesunde Lebensweise sowie gewisse Medikamente senken. Problematisch ist lediglich, dass Bluthochdruck häufig keine Symptome bei den Betroffenen aufweist.

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Was ist der Blutdruck überhaupt?

Unser Herz ist dafür verantwortlich das Blut durch den Körper zu pumpen. Während dieses Prozesses übt das Blut Druck auf die Gefäßwände aus. Diesen Wert bezeichnet man als Blutdruck. Man unterscheidet dabei zwischen zwei verschiedenen Werten, dem systolischen und dem diastolischen Blutdruck.

Der systolische Wert entsteht, wenn das Herz sich zusammenzieht und somit das Blut in die Gefäße und durch den Körper pumpt. Unter dem diastolischen Wert versteht man den Prozess, wenn sich das Herz wieder weitet und mit Blut füllt. Der systolische Wert ist jeweils der höhere, der diastolische der niedrigere.

Die normalen Werte für eine erwachsene Person hängen von Größe, Geschlecht sowie Gewicht ab. Als optimaler Blutdruck gelten Werte von 120 mmHg (systolisch) / 80 mmHg (diastolisch). Jedoch auch etwas höhere Werte können normal sein, solange sie maximal 139 mmHg /89 mmHg betragen. Alle Werte darüber sollten stets ärztlich behandelt werden.
 

Ursachen

Bluthochdruck kann diverse Ursachen haben. Dabei wird zwischen primärer und sekundärer Hypertonie unterschieden.

Bei der primären Hypertonie wird der Bluthochdruck nicht organisch verursacht, sprich, es liegen keine körperlichen Ursachen für den erhöhten Wert vor. Vielmehr ist der Blutdruck meist durch eine ungesunde Lebensweise erhöht. Dazu gehören insbesondere Bewegungsmangel sowie Übergewicht. Auch eine zu salzreiche Ernährung, übermäßiger Alkoholkonsum und Rauchen können Bluthochdruck begünstigen. Die primäre oder auch essentielle Hypertonie kann jedoch auch familiär veranlagt sein und muss nicht zwingend durch einen ungesunden Lebensstil verursacht werden. Zudem können auch gewisse Medikamente den Blutdruck ansteigen lassen. Die Mehrheit der Patienten mit Bluthochdruck leiden an einer primären Hypertonie.

Die sekundäre Hypertonie wird im Gegenteil zur Essentiellen von einer Grunderkrankung ausgelöst. Häufig handelt es sich dabei um eine Nierenerkrankung, wie etwa eine Verengung der Nierenarterien oder einer chronische Nierenentzündung. Ähnlich dazu kann auch eine Verengung der Aorta zu Bluthochdruck führen. Interessanterweise kann eine Schlafapnoe ebenfalls Bluthochdruck begünstigen. Bei dieser Krankheit leiden Patienten an Schlafstörungen mit Atemaussetzern in der Nacht. Schließlich können auch diverse hormonelle Erkrankungen eine sekundäre Hypertonie auslösen. Dazu gehören Störungen des Hormonhaushalts wie etwa beim Cushing- oder Conn-Syndrom. Nur zirka 20% der Patienten mit Bluthochdruck leiden jedoch an einer sekundärer Hypertonie.
 

Symptome

Wie bereits erwähnt, ist das Problem bei einer essentiellen Hypertonie, dass die meisten Betroffenen kaum Symptome aufweisen. Manche fühlen sich sogar fitter und aktiver bei Bluthochdruck. Dadurch bleibt diese ernste Krankheit meist über eine lange Zeit unbemerkt. Dies kann zu gefährlichen Folgeschäden führen. Daher ist es ratsam, regelmäßig den Blutdruck überprüfen zu lassen, insbesondere, falls Sie einen der oben genannten Risikofaktoren aufweisen.

Jedoch können durchaus auch Symptome auftreten. Falls Sie solche bei sich bemerken, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und Ihre Blutdruckwerte überprüfen lassen. Häufig treten bei Betroffenen morgens Kopfschmerzen im hinteren Bereich des Kopfes auf. Dies ist oft ein Anzeichen für einen nächtlichen Bluthochdruck. Des Weiteren können Schlafstörungen, Nervosität, Ohrensausen, Schwindel, Nasenbluten, Übelkeit sowie Kurzatmigkeit und Müdigkeit auftreten. Dies sind die häufigsten Symptome, insbesondere bei der primären Hypertonie.

Achtung – der Blutdruck kann auch schnell und plötzlich stark ansteigen. Dies löst oft Symptome wie Atemnot, Druck oder Brennen in der Brust, Krampfanfälle, verschwommenes Sehen sowie Sprachstörungen aus. In diesem Fall müssen Sie umgehend einen Notarzt kontaktieren, da diese Situation lebensbedrohliche Schäden an Herz und Organen verursachen kann.
 

Folgeschäden

Eine unbehandelte Hypertonie kann gefährliche Langzeitschäden auslösen. Insbesondere Herz und Gehirn können schwere Schäden davontragen. Das Herz muss bei einer Hypertonie stets stärker gegen den hohen Blutdruck anpumpen. Dies führt zu einer chronischen Überbelastung, wodurch auch die Herzgefäße verengt werden. Dadurch wird das Risiko für einen Herzinfarkt massiv erhöht. Der Bluthochdruck schädigt außerdem Gefäße im Gehirn. Dies kann zu einem Schlaganfall sowie zu verminderter Leistungsfähigkeit führen.

Auch die Nieren können bei unbehandeltem Bluthochdruck Schaden nehmen. Dabei werden nämlich die entsprechenden Gefäße geschädigt, was zu Nierenversagen führen kann. Ähnlich können solche Schädigungen auch das AUge betreffen, was eine Erblindung zur Konsequenz haben kann. Schließlich ist die Durchblutung in den Beinen oft nicht ausreichend, wodurch das Gehen Schmerzen bereitet und es häufiger zu Krämpfen kommt.
 

Therapie

Falls bei Ihnen essentielle Hypertonie diagnostiziert wird, ist es wichtig, den Blutdruck zu senken. Hierbei ist von primär Bedeutung, dass Sie auf einen gesunden Lebensstil achten, da gerade Übergewicht die häufigste Ursache einer essentiellen Hypertonie ist. Dazu gehört insbesondere ausreichende Bewegung. Gehen Sie beispielsweise regelmäßig zu Fuß und lassen Sie häufiger das Auto stehen. Ausdauersportarten wie etwa Joggen können zusätzlich einen positiven Effekt haben und den Blutdruck senken. Zusätzlich sollten Sie sich gesund und möglichst salzarm ernähren. Zu einer gesunden Ernährung gehört ebenfalls ein eingeschränkter Alkohol- sowie Nikotinkonsum.

Neben einer gesunden Ernährung und ausreichend Bewegung sollten Sie auch darauf achten, dass Schlafmangel sowie Stress vorzubeugen, da auch diese Faktoren den Blutdruck erhöhen können.

Falls es sich jedoch um eine sekundäre Hypertonie handelt, müssen oft blutdrucksenkende Medikamente eingenommen werden. Diese können zwar mit Nebenwirkungen einhergehen, sind jedoch meist unumstößlich. Die Medikamente werden teils auch an Patienten mit primärer Hypertonie verschrieben, um in der Kombination mit einem gesunden Lebensstil den Blutdruck effektiv zu senken.
 

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