Schwankender Blutdruck

Was ist zu tun? Gefahren, Wissenswertes & Behandlung

Blutdruckschwankungen während des Tages sind vollkommen normal und sogar wünschenswert. In der Nacht ist der Blutdruck beispielsweise stets niedriger als morgens, da der Körper weniger Energie verbraucht. Unter gewissen Umständen jedoch können starke Schwankungen gefährlich sein – lesen Sie hier, wie es zu Blutdruckschwankungen kommt und in welchen Fällen ein Arzt/ eine Ärztin aufgesucht werden sollte.

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Wissenswertes über den Blutdruck

Das Herz ist dafür verantwortlich das Blut im Körper zirkulieren zu lassen. Während dieses Prozesses übt das Blut Druck auf die Gefäßwände aus – dieser Druck wird als Blutdruck bezeichnet. Man unterscheidet dabei zwischen zwei verschiedenen Werten, dem systolischen und dem diastolischen Blutdruck.

Der systolische Wert entsteht, wenn das Herz sich zusammenzieht und somit das Blut in die Gefäße und durch den Körper pumpt. Unter dem diastolischen Wert versteht man den Prozess, wenn sich das Herz wieder weitet und mit Blut füllt. Der systolische Wert ist jeweils der höhere, der diastolische der niedrigere.
 
Die normalen Werte für eine erwachsene Person hängen von Größe, Geschlecht sowie Gewicht ab. Als optimaler Blutdruck gelten Werte von 120 mmHg (systolisch)/ 80 mmHg (diastolisch). Jedoch auch etwas höhere Werte können normal sein, solange sie maximal 139 mmHg/ 89 mmHg betragen.
 
Der Blutdruck kann sowohl zu tief wie auch zu hoch sein. Ein zu tiefer Blutdruck ist in der Regel nicht bedenklich, sollte aber gleichwohl ärztlich überwacht werden. Chronischer Bluthochdruck hingegen sollte stets behandelt werden, da ansonsten das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall steigt.

 
Welche Schwankungen sind normal? 

Der Blutdruck bleibt nicht über den ganzen Tag hinweg konstant – diverse Faktoren können den Blutdruck erhöhen oder senken. Dabei werden bei einem Anstieg die Gefäßwände gedehnt, wodurch mehr Blut zirkuliert. Sobald sich diese Gefäßwände wieder zusammenziehen, sinkt der Blutdruck. Gewisse Schwankungen sind dabei normal.
 
Die häufigste Ursache für gewöhnliche Blutdruckschwankungen ist körperliche Aktivität. Bei körperlicher Anstrengung wie etwa Sport, benötigen die Organe mehr Sauerstoff, weshalb mehr Blut zirkulieren muss und der Blutdruck erhöht wird. Nach dem Beenden der Aktivität sinkt der Blutdruck wieder.
 
Auch Stress, Angst oder Wut lassen den Blutdruck ansteigen. In solchen Situationen stößt das Gehirn Signale aus, welche dazu führen, dass die Muskeln besser durchblutet werden. Dies ist ein alter menschlicher Instinkt, welcher im Notfall zur Flucht verhelfen soll.
 
Die Nahrungsaufnahme hat ebenfalls einen Einfluss auf den Blutdruck. Mangelnde Flüssigkeitsaufnahme beispielsweise lässt den Blutdruck sinken, da im Körper weniger Volumen vorhanden ist.


Welche Schwankungen sind besorgniserregend?

Wie gesehen, sind gewisse Schwankungen also vollkommen normal. Jedoch stellt ein dauerhaft schwankender Blutdruck eine große Belastung für die Gefäße dar. Gefährlich werden die Schwankungen, wenn sie regelmäßig auftreten und nicht stets im Zusammenhang mit den oben genannten Auslösern einhergehen. Als Symptome können beispielsweise langanhaltende Müdigkeit sowie Schwindel oder Kreislaufkollapse auftreten.
 
Einige Studien belegen, dass Menschen mit stark schwankendem Blutdruck ein signifikant höheres Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall aufweisen und generell eine niedrigere Lebenserwartung haben. Durch die stetige Überbelastung der Gefäße kann es auch zu einer Sauerstoffunterversorgung des Gehirns kommen, was zu Konzentrationsstörungen sowie zu vorzeitigem geistigem Abbau führen kann.
 
Es ist nicht abschließend geklärt, wie starke Blutdruckschwankungen entstehen. Experten gehen davon aus, dass meist eine Herz-Kreislauferkrankung die Ursache ist. Auch Erkrankungen des Nervensystems oder der Nieren können Blutdruckschwankungen verursachen.


Behandlung 

Da Blutdruckschwankungen von einer ernstzunehmenden Krankheit ausgelöst werden können, sollten sie stets ärztlich abgeklärt werden. Eine Behandlung ist außerdem ratsam, da sie das Herz stark belasten können.
 
Ähnlich wie bei Bluthochdruck kann es in leichteren Fällen bereits helfen, einen gesunden Lebensstil zu verfolgen. Insbesondere ausreichend Bewegung, eine gesunde Ernährung sowie weniger Stress können den Blutdruck oftmals stabilisieren.
 
Falls die Schwankungen jedoch von einer Erkrankung des Herzens oder der Nieren verursacht werden, müssen die Patienten meist Medikamente einnehmen, um Folgeschäden möglichst zu vermeiden. Insbesondere muss darauf geachtet werden, dass der Blutdruck nicht regelmäßig zu hoch ist, da ansonsten das Herz stets übermäßig belastet wird.

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