Statine und Diabetes

Statine und Diabetes

Risiko: Blutdrucksenker treiben Blutzucker hoch

Während Statine oft dafür verwendet werden, um Diabetes zu behandeln und das Risiko für Diabetes zu senken, wurden sie auch damit in Verbindung gebracht, das Risiko für ebendiese Krankheit zu erhöhen. Diese komplizierte Beziehung kann es Ärzten schwer machen, Patienten, die ein Risiko für Diabetes haben, dieses Medikament zu verschreiben.
 

Verwendung als Behandlungsmethode 

Hohe Cholesterinwerte erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes zu erkranken, und sind einer von vielen Faktoren, die zu unterschiedlichen Formen von Diabetes beitragen. Je höher Ihre Cholesterinwerte sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihr Körper Insulin herstellt. Es ist zudem möglich, dass Ihr Körper an höheren Cholesterinwerten leidet, weil er Insulin nicht auf die Art und Weise herstellen kann, wie er sollte. Es gibt viele unterschiedliche Ursachen für Diabetes und ein hoher Cholesterinspiegel trägt nur zum Problem bei.  

Statine behandeln dieses Problem, indem sie das schlechte Cholesterin (LDL) abbauen. Das hilft dabei, das Risiko, Diabetes zu bekommen, zu reduzieren und ermöglicht dem Patienten gesünder zu werden. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine problemfreie Behandlung. Es gibt das Potenzial für Nebenwirkungen, auch wenn dieses nur gering ist. Diese Auswirkungen sind äußerst besorgniserregend für Menschen, die bereits an einer Erkrankung leiden, die sie einem Risiko für zahlreiche weitere medizinische Probleme aussetzen.  

Dennoch sind Statine bei der Behandlung von hohen Cholesterinwerten recht effektiv. Indem Sie die Menge an LDL-Cholesterin im Körper senken, hat gesundes Cholesterin (HDL) die Möglichkeit zuzunehmen. Statine fördern diese Veränderung des Cholesterins und verleihen Menschen die Fähigkeit, ihre Körper anzupassen sowie gesünder zu werden, indem sie Medikamente einnehmen. Die Behandlung wirkt jedoch besser und die Statine werden effektiver, wenn der Patient zudem regelmäßig Sport treibt und sich gesund ernährt.
 

Diabetesrisiko

Es gibt reichlich Beweise, die zeigen, dass Statine das Potenzial haben, das Risiko für Typ-2-Diabetes zu erhöhen. Das mag seltsam klingen, da sie verwendet werden, um ebendiese Krankheit zu behandeln, doch auch wenn es dabei hilft, die Werte des schlechten Cholesterins zu senken, hat dieses Medikament auch das Potenzial, den Körper für die Wirkung von Insulin weniger empfänglich zu machen. Zu diesem Zeitpunkt handelt es sich hierbei lediglich um Spekulationen, doch es ist bekannt, dass Personen, die das Medikament regelmäßig einnehmen, ein erhöhtes Risiko haben, diese Krankheit zu bekommen. Der Grund hierfür ist noch nicht bekannt. 

Insulin ist für Diabetiker wichtig, da es ihrem Körper mitteilt, dass er aufhören soll, Fett anzusammeln. Wenn der Körper gegen diese Chemikalie resistent wird, häuft er weiterhin Fett und Cholesterin an und weiß nicht, wann er damit aufzuhören hat. Insulin muss bei Herstellung oder Verabreichung immer effektiv wirken. Wenn der Körper resistent ist, nehmen die Cholesterinwerte und Triglyceride immer weiter zu, was zur Herzinsuffizienz oder manch anderen Herzkrankheiten führt. 

Für viele Ärzte haben die Risiken von Statine mehr Gewicht als ihre Vorteile, weshalb sie sich dazu entschließen, sie Patienten nicht zu verschreiben, die bereits eine geringe Insulinresistenz oder das Risiko haben, Typ-2-Diabetes zu bekommen. Es ist nicht bekannt, wann Statine sich so auswirken, dass sie ihr Diabetesrisiko erhöhen. Das bedeutet, dass Ärzte jedes Mal ein Risiko eingehen, wenn Sie dieses Medikament verschreiben. Der Patient, der das Risiko in sich trägt oder bereits an Diabetes leidet, muss behandelt werden, doch sind Statine nicht immer die beste Wahl.